Haarentfernung & Haartransplantation  

Zurück   Haarentfernung & Haartransplantation > Haarentfernung & dauerhafte Haarentfernung > Allgemeines zur Haarentfernung

Antwort
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
Ungelesen 13.12.2018, 10:14   #1
Haarpunkt
Administrator
 
Benutzerbild von Haarpunkt
 
Registriert seit: 30.05.2008
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 171
Standard Rasurbrand nach dem Rasieren

Der Rasurbrand ist üblich bei Männern nach der Rasur. Der Rasurbrand zeigt sich meist in Form von Rötungen, Reizungen oder Hautirritationen. Meistens entsteht der Rasurbrand durch minimale Verletzungen, die sich entzünden. Doch nicht nur bei Männern kommt der Rasurbrand vor, viele Frauen kennen das Problem auch, insbesondere in der Intimzone, an den Achseln und an den Beine.

Da der Rasurbrand überwiegend durch regelmäßige Rasur entsteht, sind Männer häufiger betroffen als Frauen.

Viele Fragen sich, wie man dem Rasurbrand vorbeugen kann? Hierzu gibt es einige Hinweise, die bei der Rasur beachtet werden sollten, um einen möglichen Rasurbrand zu vermeiden. Vor der Rasur sollte die Hautpartie gut auf die Rasur vorbereitet werden. Es gibt viele verschiedene Rasiergels oder Rasierschaums für Männer und für Frauen. Diese weichen die Haut ein und haben meist eine kühlende Wirkung, die die Haut geschmeidiger werden lässt. Sie geben der Haut schon beim Rasieren viel Feuchtigkeit. Den aufgetragenen Rasierschaum oder Rasiergel kann man 2-3 Minuten einwirken lassen, dadurch werden sowohl Haare als auch Haut nochmal gut eingeweicht, die Haut beruhigt sich und das Rasieren gelingt leichter. Auch die Poren öffnen sich dadurch. Diese Hinweise gelten für alle Körperbereiche.

Viele machen die Rasur weil es eine schmerzfreie, schnelle und einfache Methode ist. Jedoch gibt es auch bei der Rasur eine richtige Technik. Der benutzte Rasierer sollte immer eine scharfe Klinge haben. Denn stumpfe Rasierklingen können den Rasurbrand fördern. Bei stumpfer Rasierklinge wird das Haar meist raus gerissen, wodurch kleine Verletzungen entstehen und Bakterien eindringen können.


Das Rasieren in die Haarwuchsrichtung ist ebenfalls wichtig. Denn beim Rasieren gegen die Haarwuchsrichtung fühlt sich die Hautpartie zwar geschmeidiger und glatter an, jedoch ist die Gefahr auf kleine Schnitte und Wunden höher. Die Haare können beim nachwachsen entgegen der Haarwuchsrichtung wachsen und es kann zu eingewachsenen Haaren führen. Eingewachsene Haare können ebenfalls als Rötungen und Pickeln zu sehen sein. Es können Eiterbläschen entstehen, die störend und auch schmerzhaft sein können.

Falls der Rasurbrand schon entstanden ist, sollte die Haut gekühlt werden. Das Kühlen kann das Brennen, Jucken und die Hautirritation reduzieren. Dazu kann man die Körperstelle einfach etwas unter kaltem Wasser halten und die betroffene Stelle kühlen. Ebenso schließen sich die offenen Poren wieder unter kaltem Wasser, daher können keine Bakterien in die Poren eindringen. Es können auch Wund- oder Heilsalben aufgetragen werden. Diese haben entzündungshemmende Wirkstoffe, die die Haut beruhigen.
Meistens verschwindet der Rasurbrand schnell, in seltenen Fällen ist er anhaltend. Daher sollte man die Hautpartien erst einmal gut schonen. Falls ein Rasurbrand zu Stande gekommen ist und Hautirritationen auftreten, sollte mit dem Rasieren aufgehört werden und die Haut sollte gepflegt werden. In so einem Fall sollte sich die Haut erholen, bevor man wieder anfängt zu rasieren.

Die Enthaarungsmethode mit dem Rasierer wird von den meisten Menschen bevorzugt. Wenn man auf die einigen Punkte beim Rasieren achtet, und die Methode vorsichtig macht, sollte das Risiko auf einen Rasurbrand verringert werden. Denn keiner möchte auf der Haut störende und schmerzende Hautirritationen haben. Daher sollte man lieber versuchen, einen Rasurbrand zu vermeiden.
__________________
LG
Ihr Haarpunkt Team

Experten für die
dauerhafte Haarentfernung

https://haarpunkt.eu/
Haarpunkt ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 09.05.2019, 14:47   #2
Leonart
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ein sehr gelungener Beitrag Haarpunkt Team. Vielen Dank dafür. Den Tipp mit dem kalten Wasser und den Poren werde ich von nun an definitiv auch beachten. Ich habe auch eine empfindliche Haut und öfter mal Rasurbrand. Bei einer Nassrasur mal weniger, bei einer Trockenrasur mal mehr. Nachdem ich lange verschiedene Produkte ausprobiert habe, möchte ich
meine Erfahrung hier dazu teilen.
Das Haarpunkt Team hat definitiv recht mit der Aussage, dass die Klingen scharf sein müssen. Denn stumpfe Klingen reißen die Barthaare eher raus, als sie abzuschneiden. Und bei einer guten Vorbereitung kann man Rasurbrand wirklich sehr gut bekämpfen. Ich hatte damals gelesen, dass Produkte mit Vitamin E und Aloe Vera da sehr gut sein sollen. Und genau das hat bei mir Wunder bewirkt. Auch hat mir das Benutzen einer Rasiercreme, die ich vor der Rasur auftrage, und das benutzen einer Rasierseife für die Rasur sehr geholfen. Bei diesen Produkten habe ich darauf geachtet, dass sie Shea Butter enthalten. Vitamin E, Aloe Vera und Sheabutter sind nämlich ganz natürliche Feuchtigkeitsspender für die Haut. Bei der Frage welche Produkte man kaufen sollte, so würde ich euch auch empfehlen, mal was anderes als die bekannten Standartmarken auszuprobieren. Da gibt es wirklich sehr gute Produkte von Proraso, Taylor of old bond street, Kiehls oder Baxter of California. Die kosten vielleicht ein paar Euro mehr, aber halten auch sehr lange. Glaubt mir, eure Haut wird es euch danken.
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 28.05.2019, 09:14   #3
Ken
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Also ich habe den guten alten Rasierhobel für mich entdeckt. Ich weiß noch wie als Kind immer fasziniert zugeschaut habe, wenn mein Vater oder Opa den Rasierschaum mit dem Rasierpinsel vorbereitet und aufgetragen haben. Dann haben sie sich mit dem Rasierhobel rasiert. Damals wurde das nun mal damit gemacht. Heutzutage rasiert man sich eher mit den 3Klingen oder 4Klingen und was es nicht alles gibt.
Wie bereits von den Vorrednern erwähnt ist eine gute Vorbereitung sehr wichtig. Und da finde ich eine heiße Gesichtskompresse auch unverzichtbar. So wie es die Barbiere machen. Schön heißes Wasser auf ein Handtuch und auf das Gesicht damit. Eine Pre-Shave Rasiercreme und danach schön einseifen mit ner guten Rasierseife und einem Rasierpinsel. Die Massage des Pinsels ist auch sehr gut für die Haut. Ich habe eigentlich so gut wie keinen Rasierbrand mehr, seitdem ich das so mache.
Der Rasierhobel hat nicht nur was cooles an sich, sondern reizt die Haut weniger, weil er einfach nur eine scharfe Klinge hat. Natürlich gehört etwas Übung dazu diesen zu benutzen. Aber gut, wer hat sich noch nie geschnitten beim Rasieren. Das gehört einfach dazu bis man das Feeling für den Rasierer hat.
Nach der Rasur benutze ich auch einen blutstillenden Rasierstein (Alaunstein). Den Tipp habe ich von einem türkischen Barbier bekommen. Diese stillen nicht nur das Blut, sondern wirken auch Haut beruhigend und antiseptisch. Das empfehle ich wirklich jedem. Früher war ich oft zu faul um mich zu rasieren.
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 25.06.2019, 15:58   #4
rich29
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

@Ken, da muss ich dir recht geben. Ich mache das auch schon seit längerer Zeit so und mittlerweile liebe ich dieses Ritual. Ich möchte allerdings an dieser Stelle auch das Pre-Shave Rasieröl empfehlen. Am Anfang habe ich auch die Pre-Shave Rasiercremes benutzt, aber irgendwie war ich damit nie so
zufrieden. Ich hatte immer etwas Rasurbrand. Wahrscheinlich muss ich mich noch an die Rasur mit dem Hobel gewöhnen dachte ich, doch als sich nach einiger Zeit nichts geändert hat, war ich auf der Suche nach einer besseren Lösung. Habe dann ein Pre-Shave Öl und eine andere Rasierseife mit Sandelholz gekauft, damit diese meine dichten und dicken Barthaare besser aufweicht. Das war die perfekte Lösung bei mir. Die Rasur war so sanft und ich hatte überhaupt keinen Rasurbrand. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, und bei mir war das die perfekte Lösung gewesen.
  Mit Zitat antworten
Ungelesen 26.06.2019, 09:11   #5
Sternschnuppe
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Das Problem mit der schlechten Haut nach dem Rasieren kenne ich allzu gut. Ich leide nach dem Rasieren immer an geröteter Haut. Der scharfe Rasierer bringt da auch nicht viel, vor allem achte ich sehr darauf regelmäßig den Rasierer zu wechseln. Meine Haut brennt aber trotzdem jedes Mal höllisch. Vor allem an den Beinen. Außerdem dauert es auch immer so lange, bis diese Rasurpickel verschwinden, und im Sommer ist das natürlich keine tolle Ansicht.
  Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Epilieren vs. Rasieren - ein Vergleich milanö Haarentfernung mit dem Epiliergerät 1 25.04.2017 16:41
Nach dem Zupfen: Haut beruhigen Haare Zupfen Haarentfernung mit dem Epiliergerät 1 25.04.2017 10:36
Hauttypen nach Fitzpatrick, Dauerhafte Haarentfernung mit IPL, SHR & Laser Dr. Müller Dauerhafte Haarentfernung Allgemeines zur Haarentfernung 0 01.04.2015 15:09


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:12 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2020, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO 3.3.0 (Unauthorized Upgrade)